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5 Faktoren, die uns im Mama Alltag mehr Gelassenheit verleihen:


#1 Suche nach Zufriedenheit

"Zufriedenheit ist Wertschätzung für deine (Um-)Welt" und ein Verständnis dafür, dass das Leben Höhen und Tiefen hat. Es ist ein Zustand, der frei von ständigen Ängsten ist. Zufriedenheit erkennt an, dass wir Momente des Glücks und Phasen der Traurigkeit erleben dürfen.

#2 Gib dir Zeit

Gerade in Zeiten emotionaler Turbulenzen, hilft es den Dingen mehr Zeit zu geben. Das ist, glaube ich, die wichtigste Lektion, die ich gelernt habe. Es geht darum, allem ein bisschen mehr Zeit zu geben - mehr Zeit für Reisen, mehr Zeit für Aufgaben und mehr Zeit, um sich auf bestimmte Projekte voll und ganz vorbereitet zu fühlen. Kürzlich bot sich mir eine sehr coole Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren, aber es fühlte sich auch ein bisschen beängstigend an und mir wurde klar, dass ich nicht bereit sein muss und auch nicht immer "mutig sein muss" - ich darf mir Zeit geben - so viel, wie sich für mich richtig und "sicher" anfühlt.

#3 Postpartale Emotionen anerkennen

Sehr häufig werden postnatale Depressionen bei frisch gebackenen Mamas diagnostiziert. Oft werden sie von Betroffenen als Angstzustände bezeichnet, weil dieser Begriff geläufiger ist oder sich nicht wie eine "Schublade" anhört bzw. -fühlt. Dabei ist es wahrlich nicht nur eine Geburt des Kindes - sondern auch die Geburt der Mutter selbst, (hinein in eine komplett neue "Welt" voller neuer Verantwortlichkeiten) die erst einmal "verarbeitet" werden muss. Das geht weit über das Wochenbett hinaus.


- Viele Mütter unterschätzen, dass die Zeit nach der Geburt, das Wochenbett, etwas Heiliges ist. Häufig habe ich von Frauen gehört, die bereits nach kürzester Zeit wieder die "gewohnte Leistung" von ihren Körpern abverlangt haben und zu "jeder Hochzeit JA sagen", nur um niemanden zu enttäuschen - weder beruflich noch privat. Wenn wir nicht lernen, besser mit den eigenen Bedürfnissen, Gefühlen und Empfindungen umzugehen, bewusst einen Schritt zurück treten, wird sich das immer unweigerlich auf unser körperliches, mentales, nervliches "Konto" auswirken. Um geben zu können, müssen wir uns selbst nähren, unserem Körper (und unseren Seelen!) die Zeit geben, das Erlebte zu verinnerlichen und zu verarbeiten.

#4 Psychische Widerstandsfähigkeit aufbauen

Eine Mama letztens: "Ohne es zu merken, war ich nach der Geburt meiner ersten beiden Kinder sehr ungeduldig. Ich habe verstanden, dass es schwierig sein kann, dem Drang zu widerstehen, sich zu schnell wieder in Dinge zu stürzen, vor allem, wenn man ein Kind hat. Selbst jetzt, wo ich weiterarbeite und mich um ein kleines Baby kümmere, habe ich mein Arbeitspensum reduziert und bin erst vor kurzem wieder zu einer Vollzeitstelle zurückgekehrt. Ich wollte meine psychische Belastbarkeit wieder aufbauen und mich mit der Tatsache abfinden, dass mein Verstand einen ziemlichen Schlag erlitten hat. Das Gehirn verändert sich nach der Geburt eines Kindes enorm."


#5 Leben offline

Die übermäßige Nutzung sozialer Medien macht uns nachweislich unzufriedener und "blinder" dem schon vorhandenen persönlichem "Reichtum" gegenüber. Fast schon automatisch füllen wir unser inneres "haben-wollen-Regal" mit Dingen an, die wir tagtäglich beim scrollen einer entlos langen Anzeige an Videos, Kochrezepten, DIY-Tipps oder Outfit-Inspos entdecken. Unbewusst erzeugen wir innerlich ein immer größeres Vakuum an "Leere" oder einem Gefühl von "mein Leben ist noch nicht vollständig, es fehlt etwas" und verkennen dabei all die Fülle um uns herum, die uns bereits freudig anstrahlt.

Daher sehe ich die Einschränkung der Nutzung sozialer Medien als sehr wichtig an. Nicht nur unserer Zufriedenheit zuliebe - sondern auch unserem Nervensystem. Denn was Vielen bei langen Screen-Zeiten auch nicht bewusst ist - eine chronische Überreizung unseres Nervenkleides, welche auf langfristige Sicht Psyche und Residenz schwächt.



Teile gerne Deine Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!



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